Sie nutzen Super Patch täglich für Energie oder Schlaf. Aber wussten Sie, dass das Konzept auf einer der größten wissenschaftlichen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte aufbaut? Die Grundlage für diese Technologie liefern die bahnbrechenden Arbeiten der Nobelpreisträger David Julius und Ardem Patapoutian.
Diese Forscher enthüllten, wie unser Körper physische Reize wie Wärme, Kälte und Berührung in die elektrische Sprache des Nervensystems übersetzt. Diese Forschung lieferte die fehlenden Glieder im Verständnis unserer Sinne und bietet das wissenschaftliche Fundament für berührungsbasierte Technologien wie Super Patch.
Der fundamentale Durchbruch: Wie Reize zu Impulsen werden
Seit Jahrhunderten rätselten Philosophen und Wissenschaftler darüber, wie ein einfacher physischer Reiz im Nervensystem ein elektrisches Signal auslöst, das das Gehirn verstehen kann. Man wusste, dass es spezialisierte sensorische Neuronen gab, aber der konkrete Mechanismus der Umwandlung von Temperatur und mechanischem Reiz in einen Nervenimpuls blieb bis zu diesen Entdeckungen ein fundamentales, ungelöstes Rätsel.
Die Forscher fanden die "Schalter": Ionenkanäle, die in der Membran unserer Nervenzellen sitzen.
Die Temperatur-Schalter (TRPV1 und TRPM8)
David Julius von der University of California, San Francisco, hatte die geniale Idee, Capsaicin, den scharfen Stoff aus Chilischoten, zu nutzen, um den Hitzesensor zu finden.
- Er identifizierte den Kanal TRPV1, der auf Capsaicin reagiert
- Er erkannte, dass dieser Kanal auch durch schmerzhafte Hitze aktiviert wird
- Darauf aufbauend identifizierten Julius und Patapoutian auch TRPM8, einen Rezeptor, der durch Kälte und Menthol aktiviert wird
Piezo: Der "Drucksensor" – Schlüssel zum Tastsinn
Für berührungsbasierte Wellness-Technologien ist die Entdeckung des mechanischen Sensors Piezo durch Ardem Patapoutian besonders relevant.
Wie Patapoutian den Schalter fand
Ardem Patapoutian von Scripps Research verfolgte die Mission, die mechanischen Rezeptoren zu finden, die auf Druck und Berührung reagieren.
- Sein Team stupste Zellen mechanisch an und suchte nach dem einen Gen unter 72 Kandidaten, dessen Ausschaltung die Zellen unempfindlich gegenüber diesem Anstupsen machte
- Er fand den mechanosensitiven Ionenkanal und nannte ihn Piezo1 und später Piezo2
- Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Druck (píesi) ab
Der Mechanismus: Piezo als mechanischer Schalter
Denken Sie an den Piezo2-Kanal als einen druckempfindlichen Schalter auf Ihren Nervenzellen:
- Zustand "An" (Geöffnet): Wenn eine mechanische Kraft (wie Druck, Dehnung oder definierte Texturen) auf die Zelle ausgeübt wird, verformt sich die Zellmembran. Diese Verformung öffnet den Piezo-Kanal
- Das Signal: Ionen strömen hinein, was sofort einen elektrischen Impuls erzeugt, der als Berührung oder Druck an das Gehirn weitergeleitet wird
- Piezo2 ist der Hauptakteur für unseren Tastsinn und für die Propriozeption – unser wichtiges Gespür dafür, wo sich unsere Gliedmaßen im Raum befinden
Piezo: Mehr als nur Berührung
Die Relevanz der Piezo-Kanäle geht weit über das hinaus, was wir bewusst spüren. Sie spielen eine Schlüsselrolle bei lebenswichtigen, unbewussten physiologischen Prozessen, einschließlich der Regulierung des Blutdrucks und der Atmung.
Die Super Patch Verbindung: Vom Muster zum Nervensignal
Die Entdeckungen von Julius und Patapoutian bilden die wissenschaftliche Grundlage, auf der das Konzept von Super Patch aufbaut.
Die wissenschaftliche Blaupause: Die Nobelpreis-Forschung hat gezeigt, dass mechanische Reize (Druck, Textur) einen direkten Kommunikationsweg ins Nervensystem öffnen können, indem sie die Piezo-Kanäle aktivieren.
Wie das Super Patch-Konzept funktioniert:
- Gezielter Reiz: Das einzigartige Muster auf Ihrem Super Patch ist darauf ausgelegt, bei Kontakt mit der Haut eine spezifische, nicht-invasive mechanische Stimulation zu erzeugen
- Piezo-Aktivierung: Dieser Reiz soll die Piezo2-Kanäle auf den sensorischen Nervenenden ansprechen
- Codiertes Signal: Durch die spezifische Textur wird theoretisch kein "zufälliges", sondern ein definiertes Signal an Ihr Nervensystem gesendet
- Mögliche Regulation: Das Gehirn und das zentrale Nervensystem interpretieren dieses Signal und können entsprechend Regulationsprozesse beeinflussen – sei es zur Unterstützung des Gleichgewichts, zur Förderung des Wohlbefindens oder zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit
Die Forschung, die aus diesen Nobelpreis-Entdeckungen hervorgeht, wird bereits genutzt, um Ansätze für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich Schmerzmanagement, zu entwickeln.
Die Super Patch Technologie nutzt somit das Konzept der mechanischen Sinneswahrnehmung – deren grundlegende Mechanismen uns die Nobelpreisträger David Julius und Ardem Patapoutian erst zugänglich gemacht haben.
Individuelle Erfahrungen
Viele Anwender berichten von positiven Erfahrungen mit Super Patch in verschiedenen Bereichen ihres Alltags. Wie bei allen Wellness-Ansätzen können die individuellen Erfahrungen variieren.
Machen Sie Ihre Sinne zum Verbündeten
Die bahnbrechenden Entdeckungen der TRP-Kanäle und insbesondere der Piezo-Kanäle haben erklärt, wie unser Nervensystem auf die Welt reagiert. Mit Super Patch können Sie dieses Wissen für Ihr persönliches Wohlbefinden nutzen – auf einfache, nicht-invasive Weise.
Hinweis: Super Patch ist ein Wellness-Produkt und kein Medizinprodukt. Die beschriebenen Mechanismen basieren auf dem Konzept des Herstellers und wissenschaftlichen Grundlagen der Sinnesforschung. Super Patch ist nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt. Die individuellen Erfahrungen können variieren.
